Ich möchte Ihnen meine Freude darüber ausdrücken, wie sehr sich die ZEIT positiv entwickelt hat. Ich hatte sie seit mehr als einem halben Jahr nicht mehr gelesen Und war freudig überrascht, wie sehr es ihr gelungen ist, den Strömungen unserer Zeit an ihrer Wurzel nachzuspüren und in Artikeln – frisch wie warme Semmeln – das Wesentliche klar herauszuheben und sich nicht hinter nichtssagenden Kommentaren zu äußeren Fakten zu verbergen. Jürgen Fuchs, Tübingen

Ich warte jede Woche auf den Donnerstag und die ZEIT, die Zeitung, die ich nicht nur regelmäßig, sondern mit Freude und Zufriedenheit lese. Vielen Dank wieder einmal für den Geist der ZEIT! Josepha May, Berlin

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Während des letzten Sommers, wo ich mit geologischen Geländearbeiten für meine Diplomarbeit beschäftigt war, gab es immer einen Tag in der Woche, auf den ich mich wirklich freute: dann, wenn die ZEIT ankam.

Wenn man aus der Sowjetzone nach Westdeutschland kommt, dann hat man fast das Gefühl, seit 1945 nicht gelebt zu haben, als hätte die Zeit still gestanden. Was weiß man in der Zone von all den vielen Büchern, die jedes Jahr erscheinen, was weiß man von der modernen Malerei, was vom Theater, vom Kulturleben im deutschen Westen? Von all den Wirtschaftsnachrichten, die jede Woche in der ZEIT stehen? Vom Politischen ganz abgesehen. Und so beginnt in allen Lebensbereichen ein neues Leben. Viele Dinge, die hier in aller Munde sind, waren für mich neue Vokabeln.

Daß ich heute dieses Gefühl des Fremdseins, des Unbekanntkeins in allen geistigen und kulturellen Entwicklungen überwunden habe, das verdanke ich in allererster Linie der intensiven Lektüre Ihrer Zeitung. So möchte ich Ihnen wirklich von ganzem Herzen danken, daß Sie mir den Weg zu all diesen Dingen geebnet und geöffnet haben.

Mehrere meiner näheren Bekannten haben sich auch im Laufe ihres Studiums für die ZEIT entschieden, in einem Fall waren es vor allem die brillanten Einfälle „Flora’s“, die einen Kommilitonen veranlaßten, sich die ZEIT zu abonnieren.