Im Geschäftsjahr 1959/60 standen der Vorarlberger Illwerke AG, Bregenz, einschließlich der wieder 6 Millionen Kilowattstunden (kWh) Fremdstrombezug insgesamt 1121 (1260) Mill. kWh an nutzbarer Energie aus der Werksgruppe „Obere Ill-Lünersee“ zur Verfügung. 80 vH davon gingen an die Elektrizitätswerke der Bundesrepublik. So bezogen die RWE 520 (581) und die Energie-Versorgung Schwaben AG 384 (441). Die Arbeiten am Lünerseewerk sind nunmehr fertiggestellt. Projektstudien über den Ausbau der „Obersten III“ wurden fortgesetzt. Um die Voraussetzungen für eine langfristige Finanzierung weiterer Investitionsvorhaben zu schaffen, wurden die Anleihe von 1944 sowie die Schuldscheindarlehen aus 1953 gekündigt. Die Ausgabe der Umschuldungsverschreibungen für die Reichsmark/Schilling-Anleihen 1938/1940 sind nach Mitteilung der Geschäftsleitung gut vorangekommen. Bis zum Jahresende wird mit dem Abschluß des Bereinigungsverfahrens der Anleihen 1942 und 1943 gerechnet. Mit diesen deutschen Geldern wurde seinerzeit der Ausbau an der III weiter betrieben.

Im Berichtsjahr wurden 54,7 (167,2) Mill. Schilling investiert. Nach Zuweisung von 109,7 (105,5) Mill. Schilling an die Rücklage auf Grund des Elektrizitätsförderungsgesetzes werden im Abschluß zum 31. März 5,3 (5,4) Mill. Schilling Jahresgewinn ausgewiesen. Hieraus wurde die außerordentliche Rücklage mit 5 (5,5) Mill. notiert. -ue.

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Die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft schlägt der auf den 9. Januar 1961 einzuberufenden Hauptversammlung die Verteilung einer Dividende von 15 vH (14) vor. Außerdem wird vorgeschlagen, das in den Jahren 1938 bis 1944 angesammelte Anleihestock- und Treuhandvermögen der Aktionäre in Höhe von 3,4 vH des dividendenberechtigten Kapitals gleichzeitig mit der Dividende ausauszuschütten.