G. D., Hamburg

Der Mann, der die Kelle mit dem roten Licht geschwenkt hatte, war ganz in Leder. Weißes Koppelzeug, weißer Sturzhelm. Ich stoppte. Er kam an mein Fenster, und ich kurbelte es herunter.

Verkehrskontrolle“, sagte er.

„Guten Abend“, sagte ich.

Er beugte sich in mein Fenster, knipste eine Taschenlampe an und leuchtete mir mitten ins Gesicht. Dann machte er sie wieder aus, nahm meine Papiere und prüfte sie im Licht meines linken Scheinwerfers. Anschließend ging er einmal um mein Auto herum und hielt mir die Papiere wieder hin.

„Sie können weiterfahren“, sagte er.

„Guten Abend“, sagte ich. Meine Augen taten etwas weh; der Lichtstrahl aus seiner Taschenlampe hatte mich geblendet.