Aufgabe einer Zeitung kann es sein, Themen ins Gespräch zu bringen – diese Themen dann wirklich erschöpfend zu behandeln, das übersteigt rein technisch ihre Möglichkeiten.

Noch treffen täglich Briefe ein zu Eckart Kronebergs nüchternem Selbstporträt der Jugend; aber mit den wenigen Auszügen, die wir heute hier geben können, haben wir das unsere getan,

In der nächsten Woche werden wir, in ähnlicher Form, Stimmen zu Helmut Donaus „Wie man in Deutschland Rechtswissenschaft studiert“ zusammenstellen. Und müssen auch diese Diskussion dann abbrechen – in der Hoffnung, daß sie in kleineren und dadurch geeigneteren Kreisen weitergeführt wird.

Neue Themen verlangen ihr Recht, Zum Beispiel: „Die deutschen Hochschulen im dritten Reich“, eine Analyse von Dr. Dieter Sauberzweig, mit deren Abdruck wir in dieser Nummer beginnen.