1. Deutsche Klassik:

Heinrich Schütz: Historia der Auferstehung Christi; Gesangs- und Instrumentalsolisten / Norddeutscher Singkreis / Leitung Gottfried Wolters (Archiv Produktion der Deutschen Grammophon-Gesellschaft 14 118 24,– DM; Stereo 198 022 26,– DM).

Diese lebensvolle Ostergeschichte ist für Solostimmen, Chor und ein kleines Orchester mit alten Instrumenten gesetzt, die Sänger können also musikalisch wie textlich mit äußerster Klarheit hervortreten, so daß jedes Wort zählt; an der Spitze steht Helmut Krebs, der hervorragende Darsteller des Evangelisten. Der Chor singt seinen schwierigen Part mit makelloser Reinheit. Die Stereofassung läßt stellenweise die räumliche Anordnung der Mitwirkenden deutlich werden. Der Klang beider Ausgaben ist naturgetreu, voll und tief. Die Plattenhülle bringt den vom Komponisten aus den vier Evangelien zusammengestellten Text mit genauen Quellenangaben. In diesem Zusammenhang sei auch auf die bei derselben Gesellschaft erschienene umfassende „Liturgia Paschalis“ der Benediktiner-Erzabtei in Beuron hingewiesen (drei Platten 14104/6 im Leinenalbum 72 – DM; die Ostersonntagsmesse daraus ist auch einzeln erschienen 14 017 24,– DM).

2. Ausländische Klassik:

Dvorak: Streichquartett F-Dur, op. 96 („Amerikanisches“ “), und Smetana: Streichquartett e-Moll („Aus meinem Leben“); Hollywood Quartett (Capitol 80 547 19,– DM).

Zwei der beliebtesten böhmischen Streichquartette sind hier in musikalisch wie klanglich hinreißenden Darstellungen auf das glücklichste miteinander vereint – eine der schönsten und wertvollsten Schallplatten des gesamten Kammermusikrepertoires.

3. Moderne Komponisten: