Von Wolfgang Ebert

Die unbezahlbare Idee des amerikanischen Präsidenten Kennedy, unbezahlte Amerikaner, vornehmlich Studenten, in unterentwickelte Länder zu schicken, wo sie unter anderem die englische Sprache zu verbreiten und die Verbreitung der Malaria einzudämmen haben, fasziniert mich. Gern nahm ich daher die Gelegenheit wahr, Herrn Tasanasu über seine Meinung zu dem Friedenskorps zu befragen. Herr Tasanasu ist der Außenminister des neuen afrikanischen Staates Kiliawu. Auf seiner Reise nach Ostberlin stattete er kürzlich auch der Bundeshauptstadt einen knapp bemessenen Höflichkeitsbesuch ab.

„Friedenskorps“, sagte er und hob abwehrend die Hände, „da brauchen Sie sich um uns keine Sorgen zu machen. Wir haben jedenfalls keine Angst.“

„Das freut mich zu hören, aber...“ „Wir sind ein friedliebendes Volk, das kann jeder bestätigen, der mit uns gekämpft hat. Aber wenn man uns angreift...“

„Exzellenz!“

„...dann setzen wir uns zur Wehr. Wir sind auch ein sehr tapferes Volk ...“

„Herr Minister, daran zweifelt...“