gotisch barocken St. Tremor Klosters, liegt nicht auf dem Weg und lohnt keinen Abstecher. Und wozu auch die ganze Reise? Aspera selbst Ist ein Pfuhl der Banalität: trostlos, unwirtlich, unübersehbar und gräulich dehnt es sich am Rand der Wüste, termitengleich krabbeln stumpfe Massen über seine Straßen und Plätze, mit verbissener Geschäftigkeit gehen sie ihrem sauren Broterwerb nach. Eine Nebenstraße dritter Ordnung, die der Automobilist allzu leicht verfehlen kann, zweigt zwar bald darauf tatsächlich nach Astra ab, doch es ist ein überaus unwahrscheinlicher Ort, unter dem sich kein Mensch etwas Rechtes vorzustellen vermag: etwas Besonderes wird es ganz sicher nicht sein.

Die gerade Straße führt vielmehr nach Stercus, das allerletzte Ziel, höher hinaus geht es dann nicht. Wer die Strapazen der Reise einigermaßen wohlbehalten überstanden hat, wird dann hier in der Einöde von einem Empfangskomitee begrüßt, das ihn — aufgetakelt, geschniegelt, verschnörkelt, pompös und gespreizt — in der High Society willkommen heißt.

Dann wäre die Geschäftswelt von Aspera auf ihre Kosten gekommen, und auch den Fleiß des Touristen krönte der Preis, aber welcher Preis! Denn rauhe Wege führen nicht nur zu den Sternen (das ist wohl nur metaphorischer Bluff), sondern wahrscheinlicher in den Dreck.