Im Dezember 1960 hatte die Hamburger Polizei eine Veranstaltung des „Deutschen PEN-Zentrums Ost-West“ in der Freien und Hansestadt verhindert. Damals schrieb die ZEIT: „Wir bedauern es aufrichtig, daß eine Diskussion mit den Schriftstellern aus der Zone nicht stattgefunden hat. Und darum laden wir die abgewiesenen Mitglieder des PEN-Zentrums Ost-West ein, auf Kosten der ZEIT nach Hamburg zu kommen und die Themen, die sie für ihren ersten Besuch vorgesehen hatten, mit uns und einigen Schriftstellern aus der Bundesrepublik zu diskutieren.“

Diese Einladung wurde von Arnold Zweig im Namen des PEN-Zentrums Ost-West angenommen. Inzwischen sind die Vorbereitungen für die Veranstaltungen abgeschlossen worden; das Gespräch mit den Ostberliner Schriftstellern wird nun am 7. und 8. April in Hamburg stattfinden. Themen der Diskussion sind die damals angekündigten: „Tolstoj und die Krise der Kunst“ sowie „Der PEN-Club in unserer Zeit“.

Eine begrenzte Anzahl von Eintrittskarten steht unseren Lesern zur Verfügung. Wir bitten Interessenten, sich telephonisch oder schriftlich an die ZEIT zu wenden (DIE ZEIT, Redaktion, Hamburg 1, Pressehaus, Kennwort PEN; Telephon: 32 10 91, Apparat 313). Die Redaktion