Die Actien-Gesellschaft der Gerresheimer Glashüttenwerke vorm. Ferd. Heye (Düsseldorf-Gerresheim) erzielte 1960 eine Umsatzzunahme auf 196 (169) Mill. DM bei einer Produktionssteigerung um 19,8 vH. Am meisten nahm der Absatz von Hohlglaserzeugnissen zu. Der Verkauf von Gußglas erhöhte sich nur wenig, der Absatz von Glasfasererzeugnissen ist nahezu gleich geblieben. Der Exportanteil war mit 8,8 (9,2) vH wenig verändert, wertmäßig erhöhte sich jedoch der Export auf 17,1 (15,5) Mill. DM. Ursache für den stagnierenden Absatz von Glasfasererzeugnissen war die Ausweitung der Glasfaserproduktion bei der Tochtergesellschaft Oscar Gossler Glasgespinst-Fabrik GmbH (Hamburg-Bergedorf); dadurch wurden die Lieferungen der Mutter an die Tochter eingeschränkt.

Seit der Währungsreform wurden im Konzern-Bereich 120,6 Mill. DM investiert. Aus Abschreibungen standen hierfür rd. 72 Mill. DM zur Verfügung. Der Konzernumsatz (einschl. Gesellschaften mit 50 Prozent und mehr Beteiligung) ist auf rd. 276 (235) Mill. (ohne Innenumsätze) gestiegen. Für 1960 wird eine auf 14 (i. V. 12) Prozent erhöhte Dividende auf 17,4 Mill. DM Stammaktien und 7,6 Prozent auf 0,25 Mill. DM Vorzugsaktien vorgeschlagen. Inzwischen wurde das Grundkapital auf 22,7 Mill. DM erhöht mit Gewinnberechtigung der neuen Aktien für das Geschäftsjahr 1961. V. D.