• ALGIER – Blutige Zusammenstöße in algerischen Städten: Der FLN hatte zum Generalstreik gegen de Gaulles Teilungsplan aufgerufen. Zur gleichen Zeit verhandelte FLN-Premier Ferhat Abbas in Marokko über die Sahara-Frage.

Franzosen wie Moslems bereiten ihre Ausgangsstellung für neue Verhandlungen vor. In Geheimkontakten auf Schloß Lugrin bei Evian haben sie sich über die Fortsetzung der abgebrochenen Gespräche geeinigt, nur das Datum ist noch umstritten.

  • NEW YORK – Hammarskjöld schlägt vor, seinen Stab im Generalsekretariat um neun administrative und fünf politische Stellvertreter zu vergrößern. Sie sollen gestellt werden von den fünf ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrates und von den neutralen Staaten.

Die sowjetische Troika-Idee kann nur erfolgreich bekämpft werden, wenn Reformen durchgeführt werden, die der veränderten Zusammensetzung der UN Rechnung tragen.

  • BERN – Bundespräsident Lübke ist zu einem dreitägigen Staatsbesuch in die Schweiz gefahren Der Besuch soll das gutnachbarliche Verhältnis zwischen beiden Ländern unterstreichen.

Der letzte deutsche Staatsbesuch in der Schweiz war eine Manöver-Reise Wilhelms II. im Jahre 1912.

  • WASHINGTON – Zweiwöchige vorfühlende Abrüstungsgespräche zwischen Kennedys Abrüstungsbeauftragten McCloy und Sowjet-Vizeaußenminister Zorin haben nicht aus der Sackgasse herausgeführt. McCloy wird am 17. Juli nach Moskau fliegen, um die Gespräche fortzusetzen. Es geht dabei um Form und Inhalt der UN-Abrüstungsdebatte im Spätsommer.