Langfristige Fertigungen und vermehrte Nachfrage ließen 1960 den Umsatz der Krauss-Maffei AG, München, um knapp 15 vH auf 124 Mill. DM steigen. Im Vorjahr Umsatzrückgang von rund 5 vH auf 108 Mill. DM! Der Export war im Lokomotivbau bei starker ausländischer Konkurrenz und infolge günstigerer Finanzierungsmodalitäten ausländischer Mitbewerber schwierig. In der Verfahrenstechnik ließ die Lieferung einer Anlage für die Zellstoff-Fabrikation in Ägypten den Umsatz besonders ansteigen. Bei Kunststoffmaschinen wurde der Aufbau einer Vertriebsorganisation in den USA begonnen, starke Konkurrenz und dadurch beeinträchtigte Erlöse brachten im Omnibusbau eine Umsarzninderung. Die hieraus und infolge der Fertijungsaufteilung mit der MAN gewonnene Fabrikationsfläche wurde für andere Fertigungszweige verwandt. Steigende Kundenaufträge ließen eine volle Auslastung der Gießerei-Anlagen zu. Die Breuer-Werke GmbH, Frankfurt, von der 90 vH der Anteile erworben wurden, hat ihr Produktionsprogramm konsolidiert und den Umsatz auf 16 (11) Mill. DM erhöht. Gleichwohl war die Ertragslage, belastet durch erhebliche Umstellungs- und Rationalisierungsaufwendungen, noch nicht zufriedenstellend. Das nicht bezifferte Ergebnis wurde nach dem Gewinn-und-Verlust-Übernahmevertrag übernommen. Es soll für 1960 eine auf 10 (9) vH erhöhte Dividende auf 13 Mill. DM Kapital gezahlt werden. Der Auftragsbestand sichert für das laufende Jahr volle Auslastung der Betriebe, wenn auch der Export infolge langjährig finanzierter Aufträge durch die Aufwertung erschwert und die Ertragslage durch sich anbahnende Kostenerhöhungen und die Fluktuation der Arbeitskräfte beeinträchtigt werden t. r.