Bei Triton-Belco drücken Personalkosten

Die Triton-Belco AG, Hamburg, (zum Bereich der AG für Verkehrswesen gehörend) kann 1960 das im vergangenen Jahr um 2 auf 6 Mill. DM erhöhte Kapital wieder mit einer Dividende von 14 vH bedienen. Das ist um so beachtlicher, als die Rentabilität der Gesellschaft stark von den steigenden Personalkosten in Mitleidenschaft gezogen wird. Von den Gesamtkosten des Unternehmens entfallen 40 vH auf Personalausgaben. Großhandelsfirmen leiden allgemein unter dem Fortzug des Personals zur Industrie, die meist höhere Löhne und Gehälter bewilligt, als dies im Großhandel möglich ist, der steigende Kosten nur unter Schwierigkeiten abwälzen kann.

Wenn das Ergebnis für 1960 dennoch befriedigend ausgefallen ist, dann lag es vor allem daran, daß die Umsatzerhöhung um 11,5 vH mit dem gleichen Personalbestand abgewickelt werden konnte, eine Auswirkung der Rationalisierung. In letzter Zeit hat das Unternehmen einige Großaufträge – teilweise gegen die Konkurrenz des Auslandes – hereinholen können – so daß auch für 1961 mit einer Mindestdividende von 14 vH gerechnet werden kann. Beim Aktienkurs von rund 300 vH bedeutet dies eine Rendite von etwa 4,5 vH, also zweifellos eine reizvolle Anlage. –dt