Der Umsatz der Phrix-Werke AG (Hamburg) und ihrer Beteiligungsgesellschaften hat sich 1960 um 9 vH auf 276 Mill. DM erhöht; davon entfielen 79 (75) vH auf das Inlandsgeschäft. Am Umsatzplus waren alle Erzeugnisse beteiligt, vor allem Zellwolle, Reyon, Perlon und Redon, deren Anteil am Umsatz 83 (84) vH ausmacht. Der Rest verteilte sich auf Papier, Zellglas und Folien, Zellstoff, Cellulose-Derivate, Viskoseschwämme und Sprit. Nach 12,8 (10,7) Mill. DM Abschreibungen und Zuweisungen von 4,6 (–) Mill. an die freie Rücklage ergibt sich ein Gewinn von 4,4 (3,1) Mill. Daraus würden 8 (6) vH Dividende gezahlt.

Die Organgesellschaften brachten im Berichtsjahr Gewinne von 1,49 Mill., die auf die Muttergesellschaft übertragen wurden. Die Gewinne der übrigen Beteiligungsgesellschaften werden voraussichtlich die vorjährigen Erträge übersteigen. Sie werden (entgegen den früheren Jahren) erst nach Feststellung der Jahresabschlüsse vereinnahmt.

Im Jahre 1961 ist das Geschäft bisher zufriedenstellend verlaufen; die Anlagen waren durchweg gut beschäftigt und die Umsatz; höher als in der entsprechenden Zeit des Vorjahres. Die Auftragsbestände gewährleisten, termingerechte Abrufe vorausgesetzt, auch eine weitere gute Beschäftigung. Der Geschäftsbericht betont freilich die Unsicherheit "auf der Verkaufsseite bezüglich der Preise und auf der Produktionsseite bezüglich der Kosten". Bei der großen Bedeutung, die der Export für das Unternehmen hat, bringe die Aufwertung, durch geringere Erlöse, "unmittelbare Verluste Die Kostensteigerungen, insbesondere aus Lohn- und Gehaltserhöhungen, könnten die Ertragslage ungünstig beeinflussen. Die Verwaltung hofft aber, daß es ihr weiter gelingen wird, diese Belastungen durch sparsame Betriebsführung und Rationalisierungen aufzufangen. W. D.

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Bei der Leipziger Verein-Barmenia Krankenversicherung auf Gegenseitigkeit, Wuppertal, stiegen die Beitragseinnahmen 1960 auf 90,9 (79,7) Mill. DM. Der Überschuß beträgt rund 4 Mill. DM, er steht satzungsgemäß den Mitgliedern zu.