„Blödsinn“, sagte ich, irritiert über die Arroganz eines Gegenstandes, der seine Existenz ausschließlich dem schöpferischen Genius des Menschen verdankt. „Blödsinn, du bist überhaupt kein Mensch, sondern ein Ding!“

„Und was ist der Unterschied?“

„Ein himmelweiter Unterschied ...

Zum Beispiel...“

„Zugegeben“, half mir das Telephon aus der Verlegenheit, „zugegeben, ich bin dein Geschöpf. Aber kann ein Geschöpf nicht auch klüger oder besser sein als sein Schöpfer?“

„Sich besser dünken“, verbesserte ich und dachte, daß hundert Jahre Umgang mit Menschen auch an einem Telephon offenbar nicht spurlos vorübergehen. Doch mein Telephon ließ nicht locker.

„Wieso nur dünken? Sind Elektronengehirne nicht leistungsfähiger als Menschengehirne, und können selbst meine bescheidenen Ohren nicht weiter hören als irgendein menschliches Ohr und mein Mund nicht weiter sprechen als deiner?“