„Von Elektronengehirnen verstehen wir beide nicht viel. Aber daß deine Ohren und dein Mund nur weitergeben, aber nichts behalten können, ist doch wohl klar wie eine gute Telephonverbindung. Du kannst noch so weit und noch so gut hören oder reden: du hast nun einmal kein Gedächtnis.“

„Gedächtnis, meinst du damit das höchst mangelhafte menschliche Organ dieses Namens oder meinst du ein ordentliches zuverlässiges Tonbandgerät? Ein menschliches Gedächtnis will ich gar nicht haben. Aber ein Bandgerät, das alles aufzeichnet, das durch mich gesprochen wird...“

„Damit du hinterher dem ersten besten alles erzählst! Das kommt nicht in Frage. Auf dich ist kein Verlaß. Und ich könnte dir nicht einmal Vorwürfe machen, denn du hast ja kein Gewissen!“

„Gewissen?“

„Ja, Gewissen! Das ist die innere Stimme, die uns Menschen warnt, oder wenn du es elektronisch besser verstehst: der Widerstand, der uns hindert, etwas Falsches, Schlimmes, Böses zu tun.“

„Beispiel?“

„Zum Beispiel das rote Telephon im Zimmer des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika oder das entsprechende Telephon unbekannter Farbe in irgendeinem Zimmer im Kreml. Stell dir jetzt vor, durch eins dieser Telephone oder durch beide würde der Befehl gegeben, die Atomraketen auf die Welt und auf die Menschheit loszulassen. Ein Telephon mit Gewissen würde die Weitergabe des Befehls verweigern. Aber Telephone haben eben kein Gewissen!“