Die Lebenden und die Toten, die Generationen hin und her – erst von weitem sieht man, wie es ineinandergreift. Wir fahren durch die Städte, sehen die Fenster aufleuchten, die Bars erstrahlen, die Paare schlängeln sich im Tanz, und in einem der Häuser wohnt nach hinten einer der Flüchtigen und schlägt die Welt wie einen Mantel um sein Herz, um es zu stillen.

Gottfried Benn, in einer Rede, die er anlißlich seiner Auszeichnung mit dem Georg-Büchner-Preis in Darmstadt hielt.