Den meisten dienen die Augen nur zur Vermittlung des Gedruckten und zur Verhinderung des Anstoßens an die Laternenpfähle. –

Alfred Lichtwark

Julius Campe-Preis an Kroneberg und Meckel

Die Jury des Julius Campe-Preises, bestehend aus den Herren Felix Jud, Dr. Rudolf Walter Leonhardt, Friedrich Luft, Professor Dr. Benno von Wiese und einem Vertreter des Hoffmann und Campe Verlages, erkannte in diesem Jahr den Preis in Form von drei Stipendien zu je 5000,– DM den Autoren Eckart Kroneberg, Christoph Meckel einstimmig und dem Einsender des Manuskripts „Onyx“, Leopold Sievers, mit Stimmenmehrheit zu.

Der Julius Campe-Preis wurde 1956 anläßlich des 175jährigen Jubiläums des Hoffmann und Campe Verlages, im Gedenken an Julius Campe, den Verleger Heinrich Heines, durch den Inhaber des Verlages, Kurt Ganske, gestiftet.

Umbesetzungen von Opern

Die Ostberliner Staatsoper hat sich in einem offenen Brief an alle Theater und Kunstinstitutionen der DDR verpflichtet, bis Ende dieses Jahres eine ganze Reihe von Choropern und Ballet-, ten in neuer Besetzung wieder in den Spielplan aufzunehmen. Die Oper mußte die Werke erst einmal vom Spielplan absetzen, nachdem in Westberlin lebende Solisten, Orchestermitglieder, Tänzer und Chorsänger ihre Verträge nach dem 13. August gekündigt hatten.