Aufs Kornland legt die Glut sich grell und heißt

die Holpern bröckeln sacht ins Karrengleis;

was nicht von selber mürb zerfällt, zerdrücken

die Räder bald zu winzig kleinen Stücken;

bis zu den Knöcheln sinkt im Grannenland,

wer seine Karrenwege geht, im Sand.

(Der österreichische Dichter Theodor Krämer, der nach langen Jahren des Exils am 3. April 1958 in Wien starb, wäre am 1. Januar fünfundsechzig Jahre alt geworden. „Die Holpern“ ist ein Gedicht aus seinem bislang unveröffentlichten Nachlaß.)