Die als Holding in der Energiewirtschaft tätige Elektrische Licht- und Kraftanlagen AG (Köln) schlägt für das Geschäftsjahr 1960/61 (30. Juni) eine um 1 auf 7 % ermäßigte Dividende auf 20 Mill. DM Grundkapital vor. Reingewinn einschließlich Gewinnvortrag 1,52 (1,73) Mill. DM. Hauptversammlung am 7. Februar 1962.

Die Verwaltung der Deutschen Erdöl-AG (Hamburg) schlägt die Erhöhung des Grundkapitals von 282 Mill. DM im Verhältnis 8 : 1 um 35,25 Mill. DM zum Ausgabekurs von 130 % vor. Die neuen Aktien sollen ab 1. Januar 1962 gewinnberechtigt sein. Der Vorstand soll ermächtigt werden, das Kapital um weitere 40 Mill. DM unter Wahrung eines mittelbaren Bezugsrechtes der Aktionäre zu erhöhen (genehmigtes Kapital). Hauptversammlung am 11. Januar 1962.

Bei der VICTORIA Rückversicherungs-AG, wird für das Geschäftsjahr 1960 wiederum 12 % Dividende auf das eingezahlte Grundkapital ausgeschüttet. Außerdem werden 200 000 DM – gegenüber 150 000 DM im Vorjahr – unmittelbar zur weiteren Erhöhung des eingezahlten Kapitals von 1,4 Mill. DM auf 1,6 Mill. DM verwendet. Die ausstehenden Einlagen auf das Grundkapital belaufen sich danach nur noch auf 400 000 DM. Die im ganzen gesehen befriedigende Entwicklung des Geschäftsverlaufs hielt auch im Jahre 1960 an. Die Kraftfahr-Haftpflicht-Versicherung schloß zwar erneut mit einem Verlust ab, der jedoch durch die Überschüsse in der Kraftfahr-Fahrzeug- und in der Kraftfahr-Unfall-Versicherung gedeckt werden konnte. Verluste, die auf das Gesamtergebnis allerdings keinen wesentlichen Einfluß hatten, weisen im Gegensatz zum Vorjahr auch die Transport-Versicherung und die Glas-Versicherung auf. In den übrigen Sparten wurden Überschüsse erzielt. Die Beitragseinnahmen erreichten 25 Mill. DM.