Von Friedrich Schöne

Unter Freunden hat Carl Ludwig Schleich einmal gesagt: „Wenn wir ein Rätsel der Natur gelöst haben, stehen gleich drei andere dafür auf.“ Wir sind von Rätselhaftem umgeben, und sind wir nicht selbst ein Rätsel? Es gibt gar keinen Zweifel: Seit Anbeginn verspürt der Mensch wie einen Urtrieb die Lust, Rätsel zu lösen. Es wäre ein Wunder, stünden nicht auch immer wieder Menschen mit dem Drang auf, selber Rätsel zu entwerfen. Der Landrat außer Diensten Dr. Friedrich Schöne gehört zu dieser launig-ernsten Sorte von Leuten, von denen der Feuilletonist Wolfgang Goetz gesagt hat: „Und er hat viel Humor; will man es nicht als schnöde Bosheit bezeichnen, wenn er uns Lösungen hersetzt, die weit wirrer und krauser uns dünken als die Rätsel selbst, so muß man schon diese Tatsache einen der reizendsten Einfälle übermütigen Humors nennen.“

Diese gereimten „Lösungen“, die Schöne seinen Versrätseln anfügt, wollen wir hier stets als des Rätsels II. Teil bezeichnen. Die Unverzagten werden in der jeweils folgenden Ausgabe auch die – bestätigende oder, überraschende – Auflösung finden. Wir wollen’s versuchen, und wir empfehlen, das Lösen als Gesellschaftsspiel zu zweien und zu dreien oder zu vieren zu versuchen. Der Wettbewerb untereinander ist der Sache förderlich, und man vermeidet es, nach langem Grübeln enttäuscht allein zu bleiben, wenn man nicht dahinter kommt. Es ist ein Versuch, und wir sind gefaßt, auch Proteste entgegenzunehmen.

I. Teil

Zur Lösung dieses Rätsels muß vorweg.

Bemerken ich, daß sie „bekanntlich“ schwer ist;

Ich sage das ausdrücklich zu dem Zweck,