Von F. J. Weale

Schokoladepreise fallen. Kindlein und andere Nascher können vielfach ihre Tafeln um 10 bis 15 % billiger kaufen als vor Weihnachten. Es gibt einen „grauen Markt“, auf dem die nicht preisgebundenen Sorten vom Großhandel zu niedrigeren Preisen als die Markenware erhältlich sind.

Preise fallen heutzutage meist nur, wenn sich die Kosten entweder durch Rationalisierung der Produktion oder durch Verbilligung der Roh- und Grundstoffe senken; Löhne und Steuern haben ja seit langer Zeit nur steigende Tendenz. Schokolade wird billiger, weil ihr Rohstoff – die Kakaobohne – bis Mitte Februar den tiefsten Kurs der Nachkriegszeit erreicht hatte. Seither ist es zu einer geringen Erholung gekommen, weil die Verbraucher die Zeit für gekommen angesehen haben, ihre Lager etwas aufzufüllen.

Kakaopreise

London: sh per 50 Kilo New York: $c per lb

(Westafrika) Bahia (Brasilien)

Anfang 1959 306/– 37,51