Die Th. Godischmidt AG, Essen, erhöht die Dividende von 17 auf 18 %. Produktion und Absatz konnten weiter gesteigert werden, wertmäßig ist der Umsatz um 8,3 (10,8) % gestiegen. Auf einigen Arbeitsgebieten wurde ein verschärfter Wettbewerb spürbar, der zu teilweise empfindlichen Preisherabsetzungen zwang. Der Export-Umsatz nahm um 18 (5,5) % zu, damit erreichte der direkte Export 12 (11) % vom Gesamtumsatz. Einschließlich der indirekt exportierten Erzeugnisse wurde eine Quote von 18 (16 %) erreicht. Erlöseinbußen einerseits und die unverhältnismäßig stark zunehmenden Personalkosten andererseits sind die Hauptursachen dafür, daß sich das Betriebsergebnis trotz des gestiegenen Umsatzes und trotz niedrigerer Einstandspreise bei einem Teil der Rohstoffe nicht erhöht hat. Nach einer Einstellung von 2,30 (3,22) Mill. in die Rücklagen wird der Gewinn mit 4,22 (4,16) Mill. ausgewiesen. Um dem Kostendruck besser begegnen zu können, wurden die Rationalisierungsinvestitionen verstärkt. Der Investitionsaufwand stieg auf 14,52 (10,16) Mill. Davon wurden 5,52 (4,54) Mill. durch Abschreibungen gedeckt. Langfristige Darlehen erhöhten sich auf 17,23 (12,89) Mill. Die bisher durchgeführten Rationalisierungsmaßnahmen konnten – wie es im Bericht heißt – die gestiegenen Produktionskosten noch nicht ausgleichen. Der Umsatz je Kopf aller Beschäftigten hat 1961 noch um 2 % zugenommen, der Lohn- und Gehaltsaufwand jedoch um nahezu 7 %. Auch in den kommenden Jahren werden weitere große Investitionen notwendig. Ga