Bei der Niedersächsischen Landesbank – Girozentrale –, Hannover, sind im abgelaufenen Geschäftsjahr 1961 Bilanzvolumen und Umsatz beträchtlich gestiegen. Die Bilanzsumme auf 2,76 Mrd. DM ( + 23,1 %). Wesentlichen Anteil an dieser Ausweitung haben die langfristigen Auslegungen, die mit 325 Mill. DM Neuausleihungen abzüglich Tilgungen von rund 94 Mill. DM angegeben werden. Der Nettozuwachs von 231 Mill. DM beträgt damit 19,6 % des Vorjahrsbestandes und führte zu einer Gesamtausleihung am 31. Dezember 1961 von 1,40 Mrd. DM (1,17 Mrd. DM). Im wesentlichen bestehen die Neuausleihungen in Kommunaldarlehen.

Im kurzfristigen Kreditgeschäft sind die Kreditzusagen an wirtschaftliche Unternehmen, insbesondere auch in Verbindung mit dem Konsortialkreditgeschäft, das die Bank mit den niedersächsischen Sparkassen betreibt, beträchtlich gestiegen. Die Kreditforderungen weisen gegenüber dem Vorjahr bei rund 145 Mill. DM einen geringfügigen Rückgang auf.

Die Einlagen betrugen. 862 (666) Mill. DM. Entsprechend dem größeren Zufluß an Einlagen wurden erhöhte Guthaben bei Kreditinstituten, hauptsächlich bei dem Zentralinstitut der Sparkassenorganisation, unterhalten.

Trotz zurückgehender Verdienstspanne und wachsenden Wettbewerbs ist das Geschäftsergebnis von der Bank als befriedigend bezeichnet worden. Der Sicherheitsrücklage wurden vorab 7 Mill. DM zugeführt; sie beziffert sich jetzt auf 23 Mill. DM. Das Stammkapital beträgt 24 Mill. DM. Damit ergeben sich haftende Eigenmittel von insgesamt 47 Mill. DM. – t