Die Bankhaus Friedrich Simon KGaA, Düsseldorf, hatte schon im ersten Jahr ihres Bestehens gute Erfolge aufzuweisen. Für das zweite volle Geschäftsjahr wird jetzt die Dividenenzahlung aufgenommen. Das junge Düsseldorfer Institut, zu dessen Geschäftsinhabern seit dem Herbst des vergangenen Jahres auch der frühere Bundesfinanzminister Franz Etzel gehört, schüttet auf das Aktienkapital von 15 Mill. DM für 1961 eine 4prozentige Dividende aus. Daß bereits zu einem so relativ frühen Zeitpunkt die Dividendenzahlung aufgenommen wird, begründete Friedrich Simon damit, daß die gute Kapitalausstattung keine forcierte Rücklagenbildung erforderlich macht. Außerdem sei der Aktionärkreis der Simonbank durchaus nicht nur daran interessiert, Kapital zu investieren, sondern es auch verzinst zu sehen. Die 4 Prozent für 1961 sind ein Anfang; bereits im laufenden Jahr hofft die Geschäftsführung, die Dividende erhöhen zu können.

Die Wachstumsraten der Simonbank können sich sehen lassen, wenngleich selbstverständlich auch zu berücksichtigen ist, daß das Haus noch im Aufbau steckt. Das Geschäftsvolumen nahm im Berichtsjahre um 41,1 v. H. – auf 194,1 Mill. DM zu. Der Kreis der Kundschaft hat sich erheblich vergrößert, heißt es im Geschäftsbericht. Die Ausweitung der Bilanzsumme um 39,9 % auf 172,8 Mill. DM folgt dem gleichen Trend, wird aber seitens der Inhaber als noch zu klein für die Kapitalausstattung angesehen. Simon wies darauf hin, daß der Anteil des zu verzinsenden Kapitals gemessen an der Bilanzsumme viermal höher ist als bei den Großbanken.

Die Einlagen des Bankhauses Simon sind im vergangenen Jahre um 43,4 % auf 128,6 Mill. DM angewachsen. Sie verteilen sich auf 35,9 % Sichteinlagen, 63,1 % Termineinlagen und 1 % Spareinlagen. Nmn