Die Riedel – de Haen AG, Seelze-Hannover, die über die Cassella Farbwerke zum Interessenbereich der IG-Farbennachfolger gehört, hat 1961 Umsatzerlöse von 63,70 (63,33) Mill. DM erzielt. Aus dem Gewinn soll eine Dividende von 7 (9) % auf 14,0 Kapital verteilt werden. Währeid das erste Halbjahr des Berichtsjahres noch eine Umsatzerhöhung von 5 % brachte, führten die folgenden Monate, besonders zum Jahresende, zu einer Änderung dieser Tendenz, so daß wertmäfig nur eine Zunahme von 1 % eintrat. In diesem Ergebnis findet der sich fortsetzende Preisdruck seinen Ausdruck. Die Preiszugeständnisse machen 2,5 % der erzielten Erlöse aus. Der Mengenumsatz lag fühlbar höher als es den für den Wertumsatz ausgewiesenen Zahlen entspricht. Die Exportquote ging leicht auf 32 % zurück.

Neben der Entwicklung der Verkaufserlöse hat sich vor allem die fortgesetzte Steigerung der Personalkosten auf das Ergebnis ausgewirkt. Die Bruttoaufwendungen für Löhne und Gehälter waren 11,6 % höher und ihr Anteil an den Warenerlösen stieg von 24,1 % auf 26,7 %. Die Investitionen von 3,86 (4,02) Mill. DM erreichten ais technischen Gründen nicht die ursprünglichen Planungsziffern. Aus Abschreibungen wurden 2,60 (2,76) Mill. DM finanziert Ga

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Die Demag AG (Duisburg) schlägt für 1961 wieder 13 1/2 Dividende, jedoch plus 2 % Bonus, auf das 1961 um 10 Mil. DM aus Gesellschaftsmitteln auf 110 Mill. DM erhöhe Aktienkapital vor. Für 1960 waren 13 % Dividende auf 100 Mill. DM Grundkapital gezahlt worden.