Deutscher Herold Volks- und Lebensversicherungs-AG. Der von der Hauptversammlung am 25. Mai verabschiedete Geschäftsbericht für das Jahr 1961 weist erneut eine beachtliche Steigerung auf. Der sich aus dem Bruttozugang von 255 (208) Mill. DM nach Berücksichtigung aller Abgänge ergebende Reinzugang hat sich mit 180 (132) Mill. DM gegenüber dem Vorjahr um 36 % erhöht. Damit hat der Versicherungsbestand am Ende des Berichtsjahres eine Versicherungssumme von 1,75 Mrd. DM erreicht. Die Beitragseinnahme ist wie im Vorjahr um rund 14 % auf 93,1 (81,7) Mill. DM gestiegen. Der erneut beträchtlich gestiegene Gesamtüberschuß entspricht mit 30,6 (25) Mill. DM rund 32,9 % der Beitragseinnahme. Aus diesem Überschuß sind der Rückstellung für die Beitragsrückerstattung an die Versicherten 30 (24,5) Mill. DM oder rund 98 % zugewiesen worden, die damit nach Entnahme der Gewinnanteile der Versicherten für das Jahr 1961 auf 98,8 (87,2) Mill. DM angewachsen ist. Aus dem verbleibenden Reingewinn erhalten die Aktionäre eine, gegenüber dem Vorjahr um 2 % erhöhte, Dividende von 14 %. Die Entwicklung des neuen Geschäftsjahres wird als befriedigend beurteilt. x.

Deutscher Herold Allgemeine Versicherungs-AG. Das Jahresergebnis bestätigt erneut die günstige Entwicklung der Gesellschaft. Die Beitragseinnahme erhöhte sich bei einer weiteren Steigerung der Versicherungsverträge auf 902 804 (811 936) Stück mit 26,26 (21,68) Mill. DM gegenüber dem Vorjahr um 21 Das gute Ergebnis erlaubt es der Gesellschaft, die Rücklagen durch Zuweisung von 1,1 (1,3) Mill. DM aus dem Jahresgewinn von 1,65 (1,75) Mill. DM wiederum merklich zu erhöhen. Die Dividende des Vorjahres von 14 % wird beibehalten. Das bisherige Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres läßt nach Mitteilung der Gesellschaft wiederum eine befriedigende Entwicklung erwarten. w.

Als erste Versicherungsgesellschaft der Gerling-Gruppe legte die Gerling-Konzern Speziale Kreditversicherungs-AG ihren Geschäftsbericht für das Jahr 1961 vor. Das vergangene Geschäftsjahr brachte für die Gesellschaft eine erhebliche Ausweitung des Geschäftsvolumens. Als Erstversicherer betreibt die Gesellschaft die Kreditversicherung mit ihren Zweigen Warenkredit, Ausfuhrkredit nebst Ausfuhrvorfinanzierung und Teilzahlungskredit sowie die Kautionsversicherung und die Vertrauensschadenversicherung. Der Zuwachs in der gesamten Kreditversicherung belief sich auf über 24 %. Die Prämieneinnahme stieg von 10,589 Mill. DM auf 13,144 Mill. DM. Der Schadenverlauf wird von der Gesellschaft als günstig bezeichnet. Außerdem betreibt die Gesellschaft die Rückversicherung in allen Versicherungszweigen mit Ausnahme der Lebensversicherung. Die Rückversicherung erbrachte ein Prämienaufkommen von 7,493 Mill. DM (im Vorjahr 6,650 Mill. DM) Die gesamte Prämieneinnahme konnte 1961 um 19,7 % von 17,240 Mill. DM auf 20,636 Mill. DM gesteigert werden. Der gesetzlichen Rücklage wurden 100 000 DM und der freien Rücklage 250 000 DM zugewiesen. Aus dem verbleibenden Reingewinn von 728 942 DM wurde auf das eingezahlte Aktienkapital von 4,5 Mill. DM eine Dividende von wieder 16 % ausgeschüttet. Das Jahr 1962 läßt nach dem bisherigen Geschäftsverlauf auf eine weitere erfolgreiche Entwicklung der Kreditversicherung schließen. w.

Bei der Vereinigte Krankenversicherung AG, Berlin-München, ist die Prämieneinnahme 1961 um 14,5 % auf 146 Mill. DM gestiegen. Der höheren Prämieneinnahme stehen entsprechend erhöhte Versicherungsleistungen gegenüber. Die Schadenquote hat jedoch gegenüber den Vorjahren keine wesentliche Änderung erfahren. An schadenfrei gebliebene Verträge nach den Ärztetagegeldtarifen wird ebenso wie im Vorjahre eine Beitragsrückgewähr von 3 Monatsprämien ausgeschüttet. Nach den bisher vorliegenden Zahlen für das Jahr 1962 ist auch für das laufende Geschäftsjahr ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erwarten. Die Prämieneinnahme im Jahre 1962 wird sich auf etwa 165 Mill. DM belaufen. x.

Bei der Gothaer Feuer Versicherungsbank auf Gegenseitigkeit (Köln) sind die Beitragseinnahmen 1961 auf 101,2 (i. V. 90,1) Mill. DM gestiegen. Der Schadenverlauf war allgemein günstiger als 1960; schlechter war die Schadenslage im Feuergeschäft mit der Industrie und in der Automatenversicherung. Lt. HV-Beschluß gehen von 4,48 (3,36) Mill. DM Reingewinn 2,50 (3,15) Mill. DM an die Rückstellung für Beitragsrückerstattung, 0,22 (0,17) Mill. DM an die ges. Rücklage, 0,35 Mill. DM (kein) an die Sonderrücklage und 1,41 (0,04) Mill. DM an die freie Rücklage. Im 1. Vierteljahr 1962 sind die Beitragseinnahmen weiter gestiegen. Der Schadensverlauf war bisher nicht so günstig wie im Vorjahr. w.

Die Nordstern Allgemeine Versicherungs-AG und die Nordstern Lebensversicherungs beide Köln und Berlin, haben zum 30.6.1962 ordentliche Hauptversammlungen einberufen. Nach Vornahme ausreichender Rückstellungen hat die Nordstern Allgemeine der gesetzlichen Rücklage 0,07 Mill. DM, der freien Rücklage 1,0 Mill. DM und der Spezialrücklage 2,1 Mill. DM zugeführt. Sie wird der Hauptversammlung vorschlagen, wie im Vorjahr eine Aktionärdividende von 16 % zu zahlen. – Nach Zuweisung von 9,1 Mill. DM an die Gewinnrückstellung der Versicherten wird die Nordstern Leben vorschlagen, wie im Vorjahr eine Aktionärdividende von 14 % zu verteilen. Sie hat im Jahre 1961 ihren Neuzugang mit 260 Mill. DM gegenüber dem Vorjahr um 32 % und damit überdurchschnittlich gesteigert. Ihr Versicherungsbestand nähert sich der 1,5 Mrd. DM und entwickelt sich stetig weiter.

w.