Ein Deutscher, Gerhard Hetz, konnte im 400-m-Lagen-Schwimmen, bei dem alle 100 m die Schwimmart gewechselt wird, in Moskau mit 4:53,8 Minuten einen Weltrekord aufstellen. Viele Jahre fehlte dem deutschen Schwimmsport der überragende Mann, der auch die anderen Talente mitreißt. Die Schwimmer drohten in der Mittelmäßigkeit zu verharren. Jetzt ist durch Begabung und Fleiß eines jungen Schwimmers, durch die Klugheit eines Trainers, der wagte, „gegen den Strom zu schwimmen“, und durch die Begeisterung eines Mäzens, der für den Schriftsetzer in Hof ein Trainingsbecken bauen ließ, dieser Durchbruch zur Weltelite, der wie ein kleines Wunder erscheint, gelungen. – er.