Unter dem Namen INTERTEC legt die europäische Bankengruppe Sogefina, an der von deutscher Seite das Bankhaus Hardy & Co., Frankfurt–Berlin beteiligt ist, einen neuen, internationalen Investmentfonds auf. Das derzeitige, fast überall in der westlichen Welt stark ermäßigte Kursniveau bietet nach Ansicht der Sogefina-Gruppe dem Daueranleger wieder vernünftige Chancen. Die gleiche Gruppe hatte im Dezember 1960 den Fonds INTERITALIA und kürzlich die Aktien der spanischen Investmentgesellschaft INESPA an verschiedenen europäischen Börsenplätzen eingeführt.

Der neue Fonds wird vor allem Aktien von europäischen und nordamerikanischen sow auch von japanischen und australischen Gesellschaften zusammenfassen, deren Tätigkeit in besonders starkem Maße auf der Forschung und praktischen Anwendung der modernen Technik und Wissenschaft beruht. Die Anlageliste umfaßt zur Zeit über 150 Anlagewerte aus den Bereichen der Elektrotechnik, Elektronik, Automation, Kerntechnik, Pharmazie, Fotochemie, der Vakuum-, Kälte- und Ultraschalltechnik sowie des Maschinenbaues und der Luft- und Raumfahrtindustrie. Der Fonds wird durch eine besondere Kapitalanlagegesellschaft der Sogefina, die GOGITEC S. A., Compagnie de Gestion du Fonds Commun INTERTEC, in Luxemburg verwaltet. Die COGITEC ist mit einem Grundkapital von 450 000 sfrs. ausgestattet. Der Wert der INTERTEC-Anteile, wie auch des INTERTEC-Vermögens wird gleichfalls in sfrs. festgestellt.

Zeichnungen werden vom 29. Mai bis 6. Juni 1962 zum DM-Gegenwert des ersten Ausgabepreises von 50 sfrs. (ca. DM 46,30) bei sämtlichen Kreditinstituten oder direkt beim Bankhaus Hardy & Co., Frankfurt (Main) – Berlin aufgenommen. Danach wird der Ausgabepreis werktäglich auf Grund der Börsenkurse der Anlagewerte berechnet und wie bei INTERITALIA zusammen mit dem Rücknahmepreis veröffentlicht. Ausschüttungen auf die Anteile werden jährlich vorgenommen, erstmals im Mai 1963. bon.