Die Deutsche Schiffahrtsbank AG in Breiten hat trotz der noch immer angespannten Situation im Schiffahrtsgeschäft und der infolgedessen stark rückläufigen Neuinvestitionen der Reeder wieder ein befriedigendes Ergebnis erzielt. Das Geschäftsvolumen hat sich um 28 Mill. DM, die Bilanzsumme auf fast 357 Mill. DM erhält. Die Neuausleihungen dieses Instituts waren in Ubereinstimmung mit der Situation der deutschen Reedereien weniger zur Ausweitung als vielmehr zur Modernisierung der Flotten und damit zur Verstärkung deren Wettbewerbsfähigkeit bestimmt.

Die Deutsche Schiffahrtsbank hat im Berichtsjahr neue Darlehen in Höhe von rund 600 Mill. DM abgeschlossen. Das entspricht in etwa dem Vorjahresbetrag. Ausgezahlt wurden 64,6 Mill. DM und mithin 6,3 Mill. DM mehr als im Vorjahr. Nach Abschluß der Darlehensrückflüsse von 42,3 Mill. DM hat sich der Schiffshypothekenbestand um 22,3 auf 34 Mill. DM erhöht. Nach Mitteilung des Vorstandes war die Kreditnachfrage das ganze Jahr hindurch verhältnismäßig lebhaft.

Um die Umlaufgrenze rechtzeitig zu erweitern, wurde Ende 1961 vom Vorstand die Ermächtigung zur Aufstockung des Grundkapitals zum Teil realisiert. Es wurden neue Aktien in Höhe von 1 Mill. DM mit Gewinnberechtigung ab 1. Januar 1962 ausgegeben. Den offenen Rücklagen sind 0,80 Mill. DM nach 1,60 Mill. DM im Vorjahr zugewiesen worden. Aus der Erhöhung des Aktienkapitals um 1 auf 9 Mill. DM sind der gesetzlichen Rücklage weitere 0,50 Mill. DM zugeflossen. Die ausgewiesenen Eigenmittel des Instituts betragen damit 17,5 Mill. DM. Der Reingewinn der Deutschen Schiffahrtsbank ist für eine wieder neunprozentige Dividende auf das bisherige Grundkapital von 8 Mill. DM zugeschnitten.

Sml.