Die günstige Entwicklung des Geschäftes der AEG hat sich in der ersten Hälfte ihres Geschäftsjahres 1961/62 weiter fortgesetzt. Der Umsatz der Gesellschaft – ohne Beteiligungsgesellschaften – betrug in der Zeit vom 1. Oktober 1961 bis 31. März 1962 971 Mill. DM und überstieg damit um 15 % den vergleichbaren Vorjahresumsatz von 841 Mill. DM. Der Anteil des Auslandsgeschäftes erhöhte sich dabei von 125 Mill. DM um 6 % auf über 132 Mill. DM. Der Auftragseingang lag wie im Vorjahr wiederum erheblich über dem Umsatz. Die Zahl der Betriebsangehörigen hat im Laufe des Geschäftsjahres bis zum 31. März 1962 um mehr als 1000 Personen zugenommen und beträgt nunmehr rund 68 500. An der erfreulichen Entwicklung des Umsatzes im Vergleich zum Vorjahr waren nach Mitteilung der Gesellschaft alle Geschäftsbereiche beteiligt, wobei der Umsatz in Hausgeräten wieder einen wesentlich stärkeren Zuwachs zeigte. Der Gesamtumsatz der AEG einschließlich der maßgeblichen Beteiligungsgesellschaften, jedoch unter Abzug der gegenseitigen Lieferungen, belief sich in der ersten Hälfte des AEG-Geschäftsjahres 1961/62 auf 1511 Mill. DM und überstieg damit den vergleichbaren Vorjahresumsatz von 1402 Mill. DM um 8 %. Die Zahl der insgesamt Beschäftigten betrug am 31. März 124 300 Personen. Die Kapitalerhöhung um 70 Mill. DM ist inzwischen reibungslos durchgeführt worden. Fast 95 % der Aktionäre haben von ihrem Bezugsrecht Gebrauch gemacht. Sofern keine besonderen Ereignisse eintreten, rechnet die Gesellschaft für das laufende Geschäftsjahr wieder mit einem zufriedenstellenden Ergebnis. ei.

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Die Verwaltung der Didier-Werke AG, Wiesbaden, schlägt für 1961 außer der von 12 auf 14 % erhöhten Dividende aus Sondererträgen des Didier-Technik-Geschäfts wieder einen Bonus von 5 % vor. Der Bonus soll zum Erwerb neuer Aktien zu pari zur Verfügung gestellt werden, wobei auch die nur zur Hälfte gewinnberechtigten Aktionäre die jungen Aktien voll, jedoch unter Anrechnung auf ihre Dividende erwerben können.