Das Geschäftsergebnis des Kommunalen Elektrizitätswerkes Mark AG, Hagen, wird von der Verwaltung uneingeschränkt als gut bezeichnet. „Die Erfahrungen der Vergangenheit lassen erkennen, daß Unternehmen unserer Art auf die Dauer mit einer ausreichenden Ertragsfähigkeit rechnen können“, heißt es in dem wieder vorbildlch aufgemachten Geschäftsbericht. Da die Strompreise für die den Umsatz beherrschenden Sonderabnehmer kostenorientiert sind, lassen sich überdurchschnittliche Gewinne auf lange Sicht jedoch nicht erzielen. In diesem Punkt ist die Verwaltung realistisch. Die Ertragslage des Unternehmens läßt sich im übrigen nicht auf Grund der Ergebnisse eines Jahres beurteilen. Vielmehr bedarf es hierzu eines Überblicks über mehrere Jahre. Die großen Investitionen, die nicht kontnuierlich, sondern nur in gewissen Zeitabständen vorgenommen werden, können ein einzelnes Jahnsergebnis geradezu verfälschen, da sie die Kostenstruktur völlig verändern. Erst mit zunehmender Auslastung der erweiterten Kapazität wirkt sich die Kostendegression aus. Bei der Beurteilung des Unternehmens hat es also wenig Sinn, sich an das Rechenwerk zu halten.