Brief-Eingang – Wie in vielen Fällen der erste Eindruck, den ein Fremder auf uns macht, nie mehr verwischt werden kann, so ist es auch keineswegs unwichtig, auf welche Art wir uns im brieflichen Verkehr bei jemand einführen. Tritt man dem Betreffenden als ganz Fremder entgegen, so entschuldige man seine Freiheit, oder man berufe sich bei Gesuchen in geschickter Weise auf die allgemein bekannte Güte und Herablassung des Adressaten. Der Eingang hat die Aufgabe, in passender Weise den Hauptinhalt einzuleiten. Der eigentliche Übergang zur Sache muß dann in knapper und geschickter Weise geschehen. Man konzentriere sich dann auf die Hauptsache und trage alles wohlgeordnet und in der dem Stoffe angepaßten Form vor. Johannes Ziegler