Wer Nordsee sagt, denkt oft nur an ein paar berühmte Ferienorte und an „Flutkatastrophe“. Was die Flut angerichtet hat, ist in den Seebädern längst verwunden; kein Gast wird davon mehr etwas spüren. Und was die Vorstellungen über einladende Orte angeht: sie sind zumindest äußerst lückenhaft. Wer denkt schon an die ostfriesischen Fischerdörfer und Küstenstädte? Allein für den Autofahrer bieten sich reizvolle Touren auf der „Störtebekerstraße“ an, wenn er sich nur ein bißchen Zeit nimmt. Sie führt von der Wesermündung über Wilhelmshaven, Norden, Emden und Leer an der Küste entlang.

Die meisten Städte und Fischerdörfer an dieser Route sind überdies Festlandhäfen, von denen regelmäßig Schiffe zu den Ostfriesischen Inseln – Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog, Wangerooge – verkehren, und außerdem sind hier täglich Ausflüge zu Schiff möglich.

Wer es eilig damit hat, auf diese Inseln zu gelangen, kann auch Flugzeuge in Anspruch nehmen. Die „Air Lloyd“ betreibt in diesem Sommer wieder den Seebäder-Luftverkehr. Startplätze sind Mannheim, Frankfurt am Main, Köln, Bonn, Düsseldorf, Bremen, Hannover und Hamburg. -bel