Größer und besser

Der weiterhin steigende Lebensstandard in der Bundesrepublik zeigt sich auch in der zunehmenden Größe neuer Wohnungen. Nach Angaben im „Bundesbaublatt“ ist die Zahl der im Bundesgebiet im Jahre 1961 fertiggestellten Wohnungen mit 532 600 Einheiten zwar 1,7 % niedriger als im Jahre 1960, jedoch hat sich die Zahl der Wohnräume um 0,7 % und die Brutto-Wohnfläche um 1,1 % erhöht. Damit hat die Brutto-Wohnfläche je Wohnung erneut – von 70,47 qm (1960) auf 72,50 qm (1961) – zugenommen. Aus den bisherigen neuen Baugenehmigungen geht hervor, daß sich die Wohnfläche 1962 voraussichtlich weiter – auf 75 qm – vergrößern wird.

Die englische Hausfrau seufzt

Britische Fachleute haben ausgerechnet, daß ein Beitritt Englands zur EWG nach der jetzigen Agrarordnung in der Gemeinschaft eine Mehrbelastung für die Haushalte von 3,4 bis 5,6 Milliarden DM bringen würde (Preiserhöhungen). Eine Entlastung für die Hausfrauen träte dann ein, wenn der Wegfall der Agrarsubventionen im britischen Budget durch Steuersenkungen an die Konsumenten weitergegeben würde. Allerdings: geringe Wahrscheinlichkeit dafürl

Wer ist schuld?

In den letzten drei Jahren hat sich in den Vereinigten Staaten die Zahl der Menschen, die glauben, daß die Löhne für den Preisauftrieb verantwortlich sind, stark erhöht. In diesen Tagen fragte Gallup die Menschen in Amerika dasselbe wie im Sommer 1959: Glauben Sie, daß an den höheren Preisen die Arbeitnehmer oder die Unternehmer Schuld tragen? 42% der Befragten sind heute der Meinung, daß die Arbeitnehmer die Schuld tragen. Im Juli 1959 schoben nur 33 % der Befragten den Arbeitnehmern die Verantwortung zu.