Die Deutsche Eisenhandel AG, Berlin, die zahlreiche Verkaufsgesellschaften in Westdeutschland und Berlin unterhält, konnte 1961 ihren Umsatz geringfügig um 1% auf 170,4 Mill. DM steigern. Der Anteil des Streckengeschäftes, das heißt die lediglich disponierende und vermittelnde Handelsfunktion, bei dem der Großhändler die Kundenbestellung nur an den Lieferanten weiterleitet und der Lieferant die Ware direkt an den Kunden sendet, hat sich weiter auf 53,3 % (52%) vom Gesamtumsatz erhöht.

Der Gesamtumsatz wird entscheidend vom Walzstahlverkauf (108 Mill. DM) getragen; weiter werden insbesondere Draht, Haus- und Küchengeräte, Baustoffe sowie Röhren und sanitäre Einrichtungen vertrieben.

Der gegenüber dem Vorjahr unverändert ausgewiesene Reingewinn erlaubt eine 10 %ige Dividendenzahlung auf das Grundkapital von 7,2 Mill. DM. W. W.