Nescafé-Käufer wissen,daß der Kaffee-Extrakt der Deutschen Nestle AG, Lindau (Bodensee), nunmehr nicht mehr in Blech, sondern in Glas verpackt den Weg auf den Frühstückstisch findet. „Des Aromas wegen“, erfährt der Kunde, dem sicherlich nicht bekannt ist, daß die Umstellung auf die Glasverpackung 1961 auch in der Bilanz des Herstellers ihren Niederschlag gefunden hat. Um 42% oder 5,5 Mill. DM ermäßigten sich, die Lagerbestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen im Zusammenhang mit der geänderten „Umhüllung“ und den Anlieferungsschwankungen beim Rohkaffee, behauptet die Gesellschaft.

Der Anteil der einzelnen Erzeugnisgruppen am fast 220 Mill. DM betragenden Umsatz (Steigerung um 9,2%) hat sich verschoben, wie es im Geschäftsbericht der deutschen Tochter – des Schweizer Nestle-Konzerns heißt. Auf Grund der wiederum günstigen Entwicklung von Nesquick ist eine weitere Verlagerung zugunsten der Schokoladen- und Kakaoerzeugnisse eingetreten; der relative Anteil der Kaffee-Erzeugnisse dürfte also, an „Boden“ verloren haben, während der Kondensmilchabsatz praktisch auf der Vorjahrshöhe (nähere Angaben wurden nicht gemacht) gehalten wurde.

Aus dem ausgewiesenen Reingewinn von 9,6 Mill. DM erhielten die Aktionäre, das heißt die Muttergesellschaft, 18 (16) % Dividende und eine Sonderausschüttung in Höhe von 2,5 Mill. DM, die zur Kapitalerhöhung verwandt wurde. We