Die Howaldtswerke Hamburg AG, Hamburg, muß für 1961/62 (31. 8.) die Dividende ausfallen lassen. Für das vorangegangene Geschäftsjahr hatte der Alleinaktionär Bund noch 7% ausgeschüttet erhalten. Das „ausgeglichene“ Ergebnis bedeutet natürlich nicht, daß überhaupt kein Gewinn erzielt worden ist. Aber offensichtlich will die Verwaltung alles Geld „im Hause“ behalten, zumal die Werft für das laufende Jahr nur noch „annähernd“ ausgelastet ist. Von Privatisierung der Werft spricht heute niemand mehr. Im Jahre 1955 wollte eine Gruppe (Dortmund-Härder Hüttenunion, Siemens, Deutsche Bank) das Unternehmen erwerben. Das scheiterte u. a. auch am Kaufpreis. Ob sich heute noch jemand findet, der Werften kaufen will?

Die Faserwerke Hüls GmbH, Marl, Kreis Recklinghausen, eine Tochtergesellschaft der Chemische Werke Hüls AG und der Eastman Kodak Company, Rochester, hat von der Bayerischen Vereinsbank AG, München, eine Mehrheitsbeteiligung an der Aktien-Färberei Münchberg erworben. Die Beteiligung beträgt über 75%. Das bisherige Fertigungsprogramm von Münchberg wird durch den Paketwechsel nicht beeinflußt.

Bei der Deutschen Philips GmbH, Hauptniederlassung Hamburg, wurden Gerhard Grosse (Fernsehgeräte-Abteilung) und Hermann Maschewski (Licht-Abteilung) zu weiteren Geschäftsführern bestellt. Die Gesamtleitung der Geschäftsführung in der Hauptniederlassung liegt in den Händen des alleinzeichnungsberechtigten Geschäftsführers Dipl.-Ing. Kurt Hertenstein.