Lehrlinge werden Mangelware

Im letzten Jahr nahm die Zahl der männlichen Lehrlinge um 20 700 (2,6 %) ab. Einer Abnahme bei 19 Berufsgruppen stand jedoch eine Zunahme bei 7 Berufsgruppen gegenüber. Um 7 700 Lehrlinge reduzierte sich u. a. der Bestand bei der Berufsgruppe Schmiede, Schlosser und Mechaniker. Die Bauberufe verloren 6 200, das Nahrungs- und Genußmittelgewerbe 4 100, der Bergbau 3 500 und die holzverarbeitenden Berufe 3 400 Lehrlinge. Eine höhere Lehrlingszahl von 6 400 hatten beispielsweise die Elektriker, von 2 700 die Organisation-, Verwaltungs- und Büroberufe sowie von 2 300 die technischen Sonderkräfte (Laboranten, technische Zeichner usw.).

Mehr Butter auf dem Brot

Der Bürger in der Bundesrepublik streicht die Butter heute dicker aufs Brot denn je. Nach Angaben des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes in Münster lag der Butterverbrauch in Westdeutschland je Kopf der Bevölkerung 1961/62 mit 8,8 kg um 0,7 kg über dem Durchschnittsverbrauch der Vorkriegsjahre 1935 bis 1938. Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Verbrauch zunächst auf unter 6 kg abgesunken. In den letzten 5 Jahren weist der Butterkonsum eine Steigerung von 24 % auf. Der Margarineverbrauch geht demgegenüber immer mehr zurück.

Milch an der Spitze

Mit 28,7 % vom gesamten Verkaufserlös der Nahrungsmittelproduktion (20,6 Mrd. DM) liegen Milch und Molkereiprodukte an der Spitze. Der Wert der erzeugten Milch belief sich im Vorjahr auf über sechs Milliarden Mark. In der Statistik der Verkaufserlöse folgen auf den nächsten Stellen Schweine, Rinder, Getreide und Kartoffeln.

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