Die Deutsche Centraibodenkredit-AG, Berlin/Köln, hat die „zufriedenstellende“ Geschäftsentwicklung im Jahre 1962 wiederum dazu genutzt, ihre „Fettpolster“ zu verstärken. Die gesetzliche Rücklage wurde um 6 (5) Mill. DM auf 37 Mill. DM erhöht – bei einem Grundkapital von unverändert 24 Mill. DM. Als Reingewinn wird der für die Zahlung einer Dividende von unverändert 14% erforderliche Betrag 3,36 Mill. DM ausgewiesen. Den Rückstellungen wurden weitere 5,7 Mill. DM zugewiesen, so daß sie nun 20,4 Mill. DM betragen. Diese ungewöhnliche Höhe läßt vermuten, daß ein Teil der Rückstellungen wohl Rücklagencharakter besitzt.

Die Bank verweist in ihrem Geschäftsbericht auf einen „ungewöhnlich harten“ Wettbewerb. Die Wiederkehr des 6,5prozentigen Hypothekenzinses habe für Hypothekenbanken die Wohnungsbaufinanzierung erschwert; die Sparkassen hätten ihren Anteil an den Darlehnszusagen beträchtlich erweitern können. Die Darlehnszusagen der Bank ermäßigten sich demgemäß im Berichtsjahr geringfügig auf 233,3 (235,4) Mill. DM. Davon entfielen auf erststellige Hypotheken 182,1 (184,0) Mill. DM und 51,2 (i. V. 51,4) Mill. DM auf Kommunaldarlehen. Die Bilanzsumme erhöhte sich um rund 11% auf 1800 Mill. DM. ch.