Für die Erhebung von Gebühren auch für Kleindepots von Wertpapieren trat der Vorstandsvorsitzende der Stadtsparkasse Frankfurt am Main, Walter Quade, ein. Bisher werden allgemein für die sogenannten Kleindepots bis zum Kurswert von 2000 DM für die Verwaltung keine Gebühren erhoben. Nach Feststellung der Sparkassen fallen durch die Verwaltung dieser Depots in wachsendem Umfang Unkosten an, denen Einnahmen nicht gegenüberstehen.

Die Verwaltung der zur Funke-Gruppe gehörenden Essener Aktien-Brauerei Carl Funke AG, die demnächst als Sternbrauerei Carl Funke AG (Essen) firmiert, schlägt für 1961/62 (30. 9.) eine Dividende von 16 % auf 9 Mill. DM Aktienkapital vor. Außerdem sollen aus dem Erlös des Treuhandvermögens 0,87 DM auf je 100 DM Aktie ausgeschüttet werden. Für 1960/61 wurden 15 % Dividende (und anläßlich des 90jährigen Bestehens) ein Bonus von 3 % gezählt. Die Dividendenvorschläge für die übrigen Brauereien der Gruppe sind gegenüber dem Vorjahr unverändert: Dortmunder Stifts-Brauerei Carl Funke AG 15 %, Dom-Brauerei Carl Funke AG 10 % und Hitdorfer Brauerei AG 15 %.