Detektoren für chemische und bakterielle Kampfstoffe werden gegenwärtig in Fort Detrick im US-Staat Maryland entwickelt. Mit diesen Geräten soll an den amerikanischen Küsten ein Frühwarnnetz für Angriffe mit biochemischen Waffen gebildet werden – ähnlich der Radar-Kette, mit der Raketen geortet werden.

Zur Feststellung von Nervengasen wird ein Apparat verwandt, in dem ein diemisch behandelter Papierstreifen ständig von Photozellen abgetastet wird. Wenn, der Streifen mit dem Gas in Berührung kommt, verfärbt er sich, und die dabei entstehende elektrische Spannungsänderung in den Photozellen löst automatisch Alarm aus.

Ein Detektor für Mikroorganismen prüft die Luft auf ihren Gehalt an Protein und meldet sofort jede außergewöhnliche Anreicherung.

Ein anderes System, das sich ebenfalls im Versuchsbetrieb bewährt hat, mißt kontinuierlich Dichte und Korngröße von Schwebstoffen in der Atmosphäre und löst Alarm aus, falls die Meßergebnisse einer typischen Kontamination mit Bakterien entsprechen.