Air-Bus heißt das Zauberwort, mit dem die Lufthansa den zeitraubenden Prozeduren an den Abfertigungsschaltern auf den Flughäfen zu Leibe gehen will. Vom 1. April an verkehren zwischen Hamburg (Abflug acht, zehn und zwanzig Uhr, montags bis freitags) und Frankfurt (Abflug acht, vierzehn und zwanzig Uhr, montags bis freitags) Maschinen der Lufthansa, für die der Reisende nicht zu buchen braucht. Er kann in jedem IATA-Reisebüro oder an Bord des Flugzeugs seinen Flugschein lösen (einfach 75 Mark, Hin- und Rückflug 135 Mark) und ohne Abfertigungsformalitäten die Maschine besteigen. Das Gepäck wird ihm erst an der Gangway abgenommen und nach der Landung direkt an der Maschine wieder ausgehändigt. Sollte das Flugzeug besetzt sein, kann der Fluggast entweder den nächsten Air-Bus nehmen oder eine der regulären Linienmaschinen benutzen; dabei muß er freilich die Differenz zu dem höheren Flugpreis bezahlen. Einen Beförderungsanspruch garantiert die Lufthansa den Käufern von Air-Bus-Flugscheinen nicht – anders als die Eastern-Airlines in den USA, die zwischen New York und Boston sowie New York und Washington als erste und bisher einzige Luftfahrtgesellschaft der Welt einen solchen Dienst eingerichtet hat und wo ein zweiter „Air-Bus“ eingesetzt wird, wenn der erste besetzt ist. In dem Air-Bus wird es keinen Service geben. Flugzeit zwischen Frankfurt und Hamburg: eine Stunde und zehn Minuten. K.