Gutes Geschäft – stabile Preise

Ein gutes Geschäftsergebnis bei allgemein stabilem Preisniveau hat die „8. Internationale Photo- und Kino-Ausstellung“ (Photokina) in Köln gebracht. Wie in dem Messeschlußbericht festgestellt wurde, ist die ausstellende deutsche Photoindustrie mit dem Geschäftsergebnis „überwiegend sehr zufrieden“. Der größte Teil der vertretenen in- und ausländischen Firmen berichtete über eine spürbare Belebung der Exportverbindungen; insbesondere auch mittlere oder kleinere Unternehmen meldeten gute Lieferabschlüsse.

Amerikaner halten 2 %

Die amerikanischen Kapitalinvestitionen in der EWG erreichen bisher nicht mehr als rd. 2 % der eigenen Bruttoanlageinvestitionen der EWG. Den höchsten Anteil haben sie in der Bundesrepublik 1961 mit 3,1 % erreicht, während sie im gleichen Jahr in Frankreich mit 1,4 % den niedrigsten Anteil ausmachen. Nach Feststellungen der EWG-Kommission haben die amerikanischen Direktinvestitionen innerhalb der EWG Ende 1961 eine Summe von 3,04 Mrd. $ erreicht, davon 1,17 Mrd. in der Bundesrepublik, 840 Mill. in Frankreich und 467 Mill. in Italien. Gleichzeitig kamen die amerikanischen Investitionen in Großbritannien auf 3,52 Mrd.

662 800 Gastarbeiter

Nach den Zählungen der Arbeitsämter erhöhte sich die Zahl der beschäftigten ausländischen Arbeitnehmer im Bundesgebiet (ohne Berlin) von 658 100 am 31. Dezember 1962 bis Ende Januar 1963 geringfügig auf rd. 662 800, darunter 215 700 Italiener, 97 100 Spanier, 89 000 Griechen und 21 900 Türken. Von den 658 100 Ende Dezember beschäftigten Gastarbeitern waren allein 225 400 in der Eisen- und Metallerzeugung und -verarbeitung, 166 200 im verarbeitenden Gewerbe und 116 000 im Bau-, Ausbau- und Bauhilfsgewerbe täfig.

Mehr Verantwortung – weniger Geld