Die nunmehr in einem kleinen Band versammelten fünfundzwanzig Gedichte von

Volker von Törne: „Fersengeld“; Einband: Christoph Meckel, Nachwort: Reimar Lenz; Ansgar Skriver Verlag, Berlin; 30 S., 8,50 DM

bemühen sich um ihre Leser, gehen und sprechen sie an. Das zeigen sehr deutlich schon ihre Titel: neun Lieder sind darunter, drei Balladen, zwei Moritaten, zwei Fragen, eine Predigt, eine Nachricht, eine Mitteilung, ein Flugblatt, ein Aufruf und eine Botschaft – das alles sind verbindliche, verbindende literarische Formen, Ansprüche, Hinwendungen:

Seid still! Und betet eure Rosenkränze!

Habt eure Nachbarn in Verdacht!

Legt Lunte an Kometenschwänze!

Vertagt mit Fackeln diese Nacht!