Unter den gut. zwei Dutzend privaten Hypothekenbanken im Bundesgebiet bewegt sich die Vereinsbank in Nürnberg – Hypothekenbank –, Nürnberg, mit einer Bilanzsumme von 782 Mill. DM dem Geschäftsumfang nach im unteren Mittelfeld. Trotz der Anlehnung an große Kreditinstitute – die Bayerische Vereinsbank in München hält mindestens 30 % und die Commerzbank mehr als 25 % des Aktienkapitals von 10 Mill. DM – wirkt sich beim Standort der Bank die Konkurrenz der beiden starken bayerischen gemischten Institute aus. Zwar sind die Hypothekendarlehen der Vereinsbank vor allem im Raum von Bayern und erheblich in Nordrhein-Westfalen ausgeliehen, über die Hälfte aller Kommunaldarlehen sind jedoch in die Stadtstaaten Bremen (66 Mill.) und Hamburg (49 Mill.) gegeben worden, während auf Bayern nur 18 Mill. entfallen.

Der Gewinn der Bank, die als dritte die neue Bilanzierungsmethode anwendet, erscheint mit 3,6 (4,1) Mill. DM niedriger als im Vorjahr. In Wirklichkeit dürfte der vergleichbare Gewinn mindestens ebenso hoch wie im Vorjahr gewesen sein. Die um insgesamt 3 Mill. DM gestärkten Rücklagen haben mit 20 Mill. das Doppelte des Grundkapitals erreicht, auf das nun seit drei Jahren unverändert 16% Dividende gezahlt wird. W. W.