In seiner Ansprache vor den Jubilaren seines Unternehmens gab Alfried Krupp von Bohlen und Halbach wie alljährlich einen Überblick über die Entwicklung des weitverzweigten Krupp-Konzerns. Daß es dem Unternehmen trotz der konjunkturellen Abschwächung in weiten Bereichen des Konzerns gelungen ist, den Umsatz zu behaupten, ist nach den Worten des Firmenchefs dem vielfältigen und spezialisierten Erzeugungsprogramm zu danken, das einen weitgehenden inneren Ausgleich und eine verhältnismäßig große Stabilität gewährleistete. Der Gesamtumsatz der Firma Fried. Krupp und ihrer Beteiligungen betrug im Jahre 1962 5,217 Mrd. DM, das entspricht einer Zuwachsrate von 0,6%. „Wir können mit dieser Entwicklung noch zufrieden sein“, betonte Alfried Krupp in Essen. Ohne den Montanbereich erreichte die Gruppe immerhin eine Zuwachsrate von 3,7 %. Die Hütten- und Bergwerke Rheinhausen und die Bochumer Verein AG weisen mit 2,063 Mrd. ein um 79 Mill. DM verringertes Umsatzvolumen aus. Als Fremdumsatz des gesamten Krupp-Konzerns wurden 4,158 Mrd. DM genannt. Davon entfielen 775 Mill. DM auf die Ausfuhr. Die Firma Fried. Krupp hat damit einen Exportanteil von 19 % des Fremdumsatzes.

Die Belegschaft im Krupp-Bereich hat sich im vergangenen Jahr auf III 368 Mann um 2 500 verringert. n.

* Das größte japanische Bankhaus, die Fuji-Bank Ltd., Tokio, hat in Düsseldorf eine Niederlassung eröffnet. Ziel des Unternehmens ist es, die Handelsbeziehungen zwischen Japan und der Bundesrepublik zu fördern. Von Düsseldorf aus will die japanische Bank, deren Aktienkapital von umgerechnet etwa 122 Mill. DM in Händen von rund 23 700 Aktionären liegt, den kontinentaleuropäischen Raum mit Schwerpunkt in der EWG und in der Schweiz „bearbeiten“.