Ausfuhr verlor Boden

Nach Berechnungen des IFO-Instituts dürfte es im vergangenen Jahr der Bundesrepublik zum erstenmal seit 1950 nicht mehr gelungen sein, sich einen höheren Anteil am Weltexport zu sichern. Die deutschen Exporteure haben vor allem in Asien, Lateinamerika und Afrika an Boden verloren. Dagegen nahmen die Exporte Frankreichs, Großbritanniens und Italiens nach Lateinamerika zu, während die USA ihre Ausfuhren nach Afrika kräftig steigern konnten.

Mehr Öl

Die Rohölimporte der Bundesrepublik sind im vergangenen Jahr um 3,6 auf 33,26 Mill. t angestiegen. Die Kapazität der Raffinerien betrug auf Ende 1962 46,75 Mill. f oder 4,3 Mill. f mehr als im Vorjahr. Die Raffinerien waren durchschnittlich zu 89 % ausgelastet. Der Mineralölgesamtverbrauch stieg von 37,50 auf 46,45 Mill. t also um rund 24 % (inklusive Raffinerie-Eigenverbrauch und Bunkerungen).

Durch Maschinen ersetzt

Infolge der Mechanisierungs- und Rationalisierungsmaßnahmen in der Zigarrenindustrie ist im Bezirk Herford die Zahl der in der Branche beschäftigten Betriebs- und Heimarbeiter seit 1956 um 24 % auf rd. 17 700 zurückgegangen. Im vergangenen Monat sind erneut 200 Heimarbeiterinnen entlassen worden.

Vorläufig keine Aussicht