Das Bankhaus Friedrich Simon KGaA., Düsseldorf, hat in seinem dritten Geschäftsjahr wiederum gut abgeschnitten. „Wir haben ungefähr den Fahrplan eingehalten, den wir uns bei Gründung des Institutes gesetzt haben“, erklärte Friedrich Simon. Bei den weit über dem Branchendurchschnitt liegenden Zuwachsraten muß man zwar berücksichtigen, daß das Haus Simon noch im Aufbau steht, aber der Erfolg wird darum nicht geringer. Die Bilanzsumme ist im Berichtsjahr auf 220,8 (172,8) Mill. DM (+ 27,8 %) gestiegen. Das Kreditgeschäft der Bank hat sich insgesamt um 28 % auf knapp 140 Mill. DM ausgeweitet. Die Einlagen stiegen insgesamt auf 178,4 (128,6) Mill. DM (+ 38,8 %).

Bei der vorgeschlagenen Dividende von 6 % ist zu berücksichtigen, daß die Simonbank ein vergleichsweise sehr hohes Kapital von 15,3 Mill. zu verzinsen hat (offene Rücklagen 2 Mill. DM).

Zusammen mit der Klöckner & Co. hat die Simonbank im vergangenen Geschäftsjahr die Mietfinanz GmbH., Mülheim, gegründet. Beide Partner sind mit jeweils 50 % an dem 1 Mill. DM betragenden Kapital der neuen Gesellschaft beteiligt; ihr Zweck ist es, Investitionsgüter zu vermieten, ein in der Bundesrepublik noch neues Geschäft, dem die Bank größere Zukunftschancen einnimmt. nmn