21,2 Millionen Arbeitnehmer

Die Zahl der Beschäftigten im Bundesgebiet ohne Westberlin hat nach der letzten Zählung der Arbeitsämter (Stichtag 31. 3. 1963) insgesamt 21 217 000 betragen. Davon waren 13 893 000 Männer und 7 324 000 Frauen. Der neue Gesamtbestand liegt saisonbedingt nur wenig unter der bisherigen Höchstzahl von 21 298 900 am 30. September 1962 und übertrifft den entsprechenden Vorjahresstand um rund 336 000. Unter den rund 21,2 Mill. Beschäftigten befinden sich 729 500 Ausländer; das sind rund 163 700 mehr als vor Jahresfrist.

Lohntüte und Ehefrau

Nicht wenige Arbeitnehmer sind gegen die Einführung von Lohn- und Gehaltskonten. Der Grund: Sie wünschen nicht, daß ihre Ehefrauen Einblick in die Lohntüte erhalten. In einem Großbetrieb, der erst kürzlich auf Lohn- und Gehaltskonten umstellte, forderten die Arbeitnehmer persönliche Übergabe der Lohnabrechnung statt Zusendung nach Hause.

Den Arbeitsplatz wechseln?

An Hand der bei den Arbeitsämtern eingehenden Anzeigen über Einstellung und Entlassung von Arbeitskräften läßt sich der Grad des Arbeitsplatzwechsels errechnen. Diese Berechnung wird seit 1959 vorgenommen und zeigt eine ständige Abnahme der Fluktuation. 1959 wechselten 38,5 % der beschäftigten Männer den Arbeitsplatz, 1962 nur noch 34.3 %. Bei den Frauen waren es 37,9 % und 34,5 % in den beiden Vergleichsjahren. Allerdings ist dabei zu berücksichtigen, daß die Maßnahmen zur Förderung des Bauens im Winter den Arbeitsplatzwechsel der Bauarbeiter stark verringert haben.

Der Frühling ist da