heißt das Heute geltende System der Umsatzbesteuerung in der Bundesrepublik. Auf jeder Produktionsstufe wird der Umsatz mit einem gewissen Steuerprozent (z. B. 4 %) belastet, Je mehr Fertigungs- und Handelsstufen ein Gut durchläuft, um so größer ist die Steuer, die auf den Endverbraucher abgewälzt wird. Nachteile dieses Systems: es ist sehr unübersichtlich – man weiß nicht, wieviel Steuer ein Gut trägt und wer in den Genuß von Steuererleichterungen kommt. Es fördert den Konzentrationsprozeß in der Wirtschaft: Ein Gut, das in einem Großbetrieb (über mehrere Produktionsstufen) hergestellt wird, ist durch die Umsatzsteuer weniger belastet als ein Gut, das während der Fertigung mehrmals „die Hand wechselt“.